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Reptilien in Costa Rica: Echsen
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Echsen sind meist fleisch- und insektenfressend, aber einige grössere Exemplare ernähren sich von Pflanzen. Schlangen sind wahrscheinlich aus Echsen hervorgegangen (wobei sich deren Beine zurückbildeten) und sind ausschliessliche Fleischfresser. Schlangen und Echsen sind vor allem an sonnigen Tagen aktiv.
Viele Echsen besitzen einen interessanten Mechanismus zur Selbsterhaltung: Wenn ihr Schwanz mit Gewalt gepackt wird, können sie ihn abwerfen. Dieser Vorgang ist als “Schwanz-Autonomie” bekannt und kann bei vielen Echsen (v.a. Geckos) beobachtet werden. So müssen sie nur einen Teil von sich liegen lassen (der nachwächst), statt ganz gefressen zu werden...
Leguane
Von insgesamt etwa 600 Leguan-Arten, sind in Costa Rica 38 zu Hause. Hier stellen wir die bekanntesten vor.
Grüner Leguan (Spanisch: Iguana)
Die Fortpflanzung findet während der Trockenzeit statt. Die Weibchen legen etwa 40 Eier, aus denen nach 11-15 Wochen Junge schlüpfen. Da die Jungen noch keine Rückenstacheln haben, gleichen sie weiblichen Tieren.
Interessante Fakten:
Diese erstmals vom Schweden Carl Linnaeus in 1758 beschriebene Spezies ist in Zentralamerika auch als “Baumhuhn” (“gallina de palo”) bekannt. Dies deshalb, weil die Leguane eine einfach zugängliche Fleischquelle sind. Dank zunehmenden Wohlstands werden in Costa Rica kaum mehr Leguane verzehrt - im ärmeren Nicaragua findet man Leguane leider aber eher im Kochtopf als in der freien Natur.
Schwarzleguan
Stirnlappenbasilisk (“Jesus Christ Lizard”)
Gecko (Spanisch: Geco)
Es ist immer noch nicht ganz klar, weshalb Geckos der Schwerkraft trotzen und sich auf vertikalen und überhängenden Flächen fortbewegen können. Es scheint, dass sie sich mit winzigen Haar-ähnlichen Fäden an ihren Zehen an die Wände kleben können - die hierbei wirkende Kraft ist als Van-der-Waals-Kraft bekannt).